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Am Dienstag nach Ostern war es soweit. Die zehn Tage seit der Kastration waren um und damit konnten die Fäden raus. In Begleitung von Yoschi und Little Amiga fuhr ich mit Floppy nach Drolshagen zu unserem Tierarzt. Obwohl es schon kurz nach halb sechs war, standen auf dem Parkplatz vor dem Haus noch vier Autos und auch an der Straße parkte ein Fahrzeug. Ich stellte mich erst dazu und ging kurz ins Wartezimmer, um mal hineinzuschauen. Wieder im Auto bei den Hunden überlegte ich hin und her und kam zu dem Schluss, dass es wohl wenig Sinn macht 1 Stunde oder eventuell auch länger zu warten immer um die Fäden ziehen zu lassen. Die Operationswunde ist in Ordnung, nichts ist geschwollen. Also entschloss ich mich, wieder nach Hause zu fahren und dort die Fäden selbst zu ziehen. Mit einer Nagelschere ging ich dann zur Tat. Etwas leichter hatte ich mir das allerdings schon vorgestellt. Dem Tierarzt hatte ich in der Vergangenheit mehrfach beim Ziehen von Fäden zugesehen und ich wusste, man zieht an einem Ende des Faden und schiebt dann eine Spitze der Schere darunter und durchtrennt den Faden. Dann lässt sich der gesamte Faden herausziehen. Für mich gab es dabei nur zwei Probleme. Ich konnte die Fäden nicht wirklich gut sehen. Und unter den Knoten kam ich auch nicht immer so richtig zumindest nicht auf Anhieb. Am Ende waren die Fäden draußen. Ich hatte zunächst Angst, ich hätte bei einem Faden nur die Zipfel abgeschnitten und der Knoten mit dem Rest wäre noch da. Das sollte aber nicht der Fall sein und selbst wenn, dann sollte der Faden sich nach einiger Zeit von alleine auflösen. Das Foto hatte ich nach Mittag gemacht, also noch lange bevor wir nach Drolshagen gefahren waren. In den nächsten Tagen werde ich aber sicher noch mal beim Tierarzt vorbeischauen. Sicher ist sicher. Und eine Rechnung gibt es auch noch zu bezahlen.