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Keine Frage, industriell hergestelltes Hundefutter ist eine Erfindung der Neuzeit. Das ist jedem klar, und vorher da gab es für die Hunde die Reste vom Tisch, so die landläufige Meinung. Im Großen und Ganzen wird das auch zutreffen. Wie ist es nun aber z.B. mit dem modernen Trockenfutter?

Trockenfutter kam in den USA während des Zweiten Weltkrieges auf den Markt als durch die kriegsbedingte Rationierung von Blech den Herstellern von Dosenfutter die Dosen ausgingen. Als Alternative entwickelte man dann Trockenfutter auf der Basis von Getreide. Vielen Hundebesitzern gefiel das, denn das Trockenfutter roch weniger, machte weniger Sauerei und war einfach bequemer zu verfüttern (Quelle: The Chemistry of Kibble).

Eine kurze Geschichte des Hundefutters beginnend ab der Antike findet sich übrigens unter Hundefutter-Geschichte. Woher die Autoren der Seite ihr Wissen beziehen, steht leider nicht dabei.

  • Die Marke Happy Dog, ein bayerisches Familienunternehmen, das als Mühle begann, brachte 1968  eine “erste hochverdauliche Nahrung aus Maisflocken & Trockenfleisch für Hunde” auf den Markt. Das war dann wohl auch die Geburtsstunde der Marke selbst. (Quelle: Über Happy Dog – Die Geschichte)
  • Bei der Marke Pedigree entwickelte man in den 60er Jahren eine Nassnahrung in Dosen. (Quelle: Tradition mit Zukunft)
  • Bei der Deutschen Petfood GmbH (einer Tochterfirma des US Konzerns Mars) läuft 1960 die erste Dose Chappi (damals noch Schappi) vom Band. Bereits im Vorjahr wurden Dosen mit Chappi aus Großbritannien importiert. Frolic kommt übrigens 1967 auf den Markt. (Quelle: MARS_Festschrift_50_Jahre.pdf)
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