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Es ist schon mal schwierig, wenn man eine ältere Hundedame ist, nicht mehr so sehr gut sieht und deswegen auch in der Bewegung unsicherer ist als ein jüngerer Hund. Am Dienstag nach Ostern hatten die Hunde alle nach dem Spaziergang etwas zu Knabbern bekommen, auch Jackie, die am Morgen nicht dabei war. Sie war zunächst zufrieden. Später aber, als meine Mutter aus dem Haus war, war sie recht unruhig und rannte immer wieder hinauf zu mir und auch wieder hinunter in die Wohnung meiner Eltern. An einer Stelle, wohl wieder auf dem Weg nach unten, muss sie dann gestolpert sein. Ich schätze, den Geräuschen nach, ein anderer Hund war ebenfalls auf der Treppe und hatte ihr den Weg versperrt. Ich hörte es poltern und schaute schnell die Treppe hinunter. Jackie saß direkt vor der Glasscheibe der Haustüre auf der zweiten Stufe und eines ihrer Hinterbeine, das rechte, steckte zwischen Treppe und Glasscheibe. Passiert war zum Glück nichts und es schien auch, dass sie sich nicht weh getan hatte. Trotzdem aber war sie doch recht erschrocken, wie mir schien. So nahm ich sie denn auf den Arm und wir gingen hoch in meine Küche, wo ich ihr ein Rinderohr holte, mit welchem ich sie anschließend bei mir im Arbeitszimmer auf das Sofa sitzt. Glücklich und zufriedenktaute sie da dann drauf herum bis nichts mehr über war. Das Drumherum war vergessen und der Zwischenfall auf der Treppe wohl auch.