Schlagwörter

, , ,

Herzwurmerkrankungen sind eine extrem üble Sache. Über einen Beitrag von Cesar Millan auf Facebook kam ich darauf. Dort versucht Cesar Millan auf die gefährliche Krankheit aufmerksam zu machen. In der Wikipedia habe ich dann weiter gelesen zum Thema und verlinke oben dorthin.

Die Krankheit tritt eher in südlichen Ländern auf und ist in unseren Regionen eher selten anzutreffen. Vor allem aus Urlauben in südlichen Urlaubsländern wird die Krankheit von  Hunden mit nach Deutschland gebracht. Weltweit ist die von Parasiten verursachte Krankheit auf dem Vormarsch. Sie ist extrem schwierig zu erkennen und noch schwieriger zu behandeln und endet sehr oft mit dem Tod des erkrankten Hundes.

Übertragen wird sie in der Regel von Stechmücken, Moskitos, ähnlich wie auch Malaria. Unter ungünstigen Bedingungen können Moskitos durch starke Winde und Stürme weit über ihr natürliches Verbreitungsgebiet hinaus geblasen werden. Mit der Klimaerwärmung könnte die Krankheit so auch bei uns irgendwann ein Problem werden.

Krankheitsverlauf:

Stechmücken infizieren sich an einem Hund, der die Krankheit in sich trägt. Sie übertragen beim Stich eines anderen Hundes die Erreger auf diesen, indem sie an der Einstichstelle unreife Herzwürmer deponieren, die sogenannten Mikrofilarien. Diese dringen dann in die Stichwunde ein, reifen unter der Haut zu Larven und wandern unter der Haut weiter. Irgendwann erreichen sie dann Herz und Lunge. Herzwürmer sind nach etwa 6 Monaten erwachsen und dann bis zu 1 mm dick und 20 bis 30 cm lang. Sie setzten sich in der rechten Herzhälfte fest und behindern den Blutfluss. Als Erwachsene setzen sie wieder Mikrofilarien frei, die dann in die kleinen Blutgefäße wandern, von wo sie durch andere Stechmücken wieder aufgenommen werden können. Über die Mikrofilarien im Blut lässt die Krankheit sich sicher nachweisen.

Erkennen:

Problematisch ist nur, dass die äußerlichen Anzeichen nicht leicht zu erkennen sind. Der Hund wird schlapp und hat wenig Ausdauer, will vielleicht nicht mehr spielen und ähnlich. Es kann sein, dass er häufiger niesen muss. Solche Anzeichen werden leicht übersehen oder anderen Ursachen zugeordnet. Erst im fortgeschrittenen Stadium ist die Krankheit über die Mikrofilarien sicher zu diagnostizieren. Erwachsene Herzwürmer können dem Herzen, der Lunge und einigen anderen Organen ernsthafte Schäden zufügen. Unbehandelt sterben Hunde daran.

Behandlung:

Die Behandlung ist äußerst schwierig, da dabei die Mikrofilarien in großen Mengen absterben und so zu Thrombosen führen können, und diese wiederum können zu schweren Beeinträchtigungen führen und im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder dem Tod. Andere Behandlungsformen können Blutungen hervorrufen. In der Regel müssen Spezialisten ans Werk, um überhaupt eine Chance auf Erfolg zu haben.

Herzwurmerkrankung