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Wer sich bewegt, ist in der Regel gesünder als jemand, der überwiegend sitzt und sich kaum bis gar nicht bewegt. Neu ist das nicht wirklich.

In einer Studie mit 5.200 erwachsenen Hundebesitzern konnte gezeigt werden, dass sie mehr Spaziergänge machten und sich körperlich bewegten und dadurch mit einer 54% größeren Wahrscheinlichkeit die empfohlene Menge an körperlicher Bewegung bekamen.

In neuen Studien konnte jetzt jedoch auch gezeigt werden, dass Hunde auch das Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten senken. Das bedeutet, wer einen Hund hat, läuft seltener Gefahr von Herz-Kreislaufkrankheiten betroffen zu sein.

Gezeigt werden konnte jedoch auch, dass dafür nicht nur die Bewegung verantwortlich ist, also der tägliche Spaziergang und vielleicht das Spielen im Garten oder Park. Von Bedeutung sind auch die emotionale Bindung zum vierbeinigen Familienmitglied sowie die soziale Unterstützung durch das Tier.

Untersuchungen lassen vermuten, dass Hunde die Körperreaktion auf Stress bei ihren Besitzern positiv beeinflussen. Es sieht auch so aus, also ob der Besitz eines Hundes einen niedrigeren Blutdruck bewirken kann wie auch einen geringeren Cholesterinspiegel.

Wenn allerdings die Reduzierung des Risikos von Herz-Kreislaufkrankheiten der einzige Grund für die Anschaffung (Kauf, Adoption, etc.) eines Hundes ist, dann reicht das sicherlich nicht aus, denn es geht bei der Haltung eines Hundes um mehr. Vielleicht ist dann eine Herzsportgruppe oder ein Ergometer die bessere Lösung.

Quellen: Haustiere sind gut fürs Herz

Pets may help reduce your risk of heart disease (American Heart Association)