Schlagwörter

, , , ,

Am Samstag waren wir nachmittags in der Stadt, Floppy und ich, um möglichst vielen Hunden zu begegnen. Zunächst sah es aus als träfen wir überhaupt keine Hunde. Die Straßen waren um halb vier schon recht leer. In der kleinen Anlage unter der alten Stadtmauer trafen wir dann auf einen Mann mit einem noch sehr jungen Schäferhund. Floppy bellte kurz. Er wollte dann hin zu dem Hund und zog kräftig an der Leine. Mit gesträubtem Nackenfell ging er auf Angriff. Dass der Gegenüber ein Welpe war, nahm er nicht wahr. Ich hielt ihn zurück und ließ ihn sitzen. Nach und nach beruhigte er sich und beobachtete den anderen Hund. Er schnupperte auch mal in seine Richtung. Das macht er sonst nicht. Sind die anderen dabei, nutzt er nur den Gesichtssinn. Wir hatten Glück und es kam ein Paar mit zwei kleinen Hunden in der Größe Floppys hinzu. Er war neugierig und zog zu ihnen, blieb aber soweit ruhig. Alle drei Hunde blieben eine Weile und ich nutzte die Gelegenheit, dass Floppy in ihrer Nähe war. Wir bewegten uns zwischen den Hunden hin und her. Als wir gingen, lief auf der Mann mit seinem Schäferhund ein Stück in unsere Richtung. Nebeneinander liefen wir her, Floppy links, ich, der Schäferhund und dann dahinter der Mann. Floppy lief ruhig.

image

Man kann den kleinen Mann nicht so einfach in eine Schublade stecken. Er kann auch anders, dieser Floppy, wenn er alleine ist, also ohne Verstärkung aus dem Rudel. Auffällig war aber eine Sache – Floppy schnupperte nicht einmal an einem der anderen Hunde oder ließ sie an sich riechen. Er braucht noch seine Distanz. Dringt er in den persönlichen Raum eines anderen Hundes ein, dann bisher nur, um nach ihm zu schnappen, bevorzugt von schräg hinten nach den Beinen.