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Am Sonntag gab es an unserem örtlichen Tierheim, welches nur 10 Minuten Fußweg von meinem Zuhause entfernt ist, ein Sommerfest. Welch bessere Gelegenheit gibt es, Floppy mit vielen fremden Hunden zusammen treffen zu lassen?

Also begaben wir beide uns auf dem Weg zum Tierheim und liefen dort eine Weile herum. Es waren wie erwartet viele Hunde dort, überwiegend kleinere Hunde und auch viele jüngere Hunde. Außerdem waren viele Menschen dort, schauten sich die Stände an, unterhielten sich und ließen sich mit Gegrilltem und Kuchen verwöhnen. Eine Gruppe Triker kutschierte zu Gunsten des Tierheims Interessierte durch die Gegend.

Foto: Kevin Wiesner

Floppy reagierte unterschiedlich auf die Hunde. Einen Hund trafen wir zweimal und jedes Mal bellte er ihn an. Andere Hunde ließen ihn ruhig. Dass er mit einem anderen Hund in engeren Kontakt kam, soweit kam es nie. Er wollte seine Distanz. Ein paar Mal wurde er kurzfristig recht laut und zog an der Leine zu einem anderen Hund hin. Zwei Personen bellte er ein. Einen Mann ließ er zunächst näher, schnupperte seine Hand, dann bellte er ihn an. Von einem Mann nahm er ein Leckerchen und blieb entspannt. Insgesamt war er recht ruhig und man merkte, dass ihm die Situation eine Menge abverlangte. 

Auf einem umzäunten Areal tummelten sich mehrere Hunde ohne Leine. Die kannten sich aber alle und so durften wir nicht dazu. Es wäre einen Versuch wert gewesen. Ich kann aber verstehen, dass man nicht riskieren wollte, dass Floppy alles aufmischt.

Eine Frau empfahl uns, nachzufragen, ob Floppy eventuell in der Welpengruppe mitspielen darf. Das Problem ist aber, er ist eigentlich zu alt. 

Insgesamt war es aber eine wertvolle Erfahrung für Floppy. Irgendwie muss ich ihm vermutlich noch mehr das Gefühl geben, dass er bei mir sicher ist, dass er komplett ruhig bleibt. Außerdem muss er aber trotzdem lernen, mit anderen Hunden entspannt umzugehen und mit ihnen normale Umgangsformen unter Hunden zu praktizieren.