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Was war ich heute froh, dass ich im Januar ein Netz unter der offenen Treppe zu meiner Wohnung hinauf montiert habe.

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Meine beiden Junghunde, vor allem Floppy, passen gut zwischen den Stufen der offenen Treppe zu meiner Wohnung hindurch. Keiner von ihnen wird freiwillig durch die Stufen klettern. Jedes Tier hat eine Angst vor Höhen, die es vor solchem Handeln schützt. Aber was, so fragte ich mich, wenn einmal einer versehentlich durchfällt und auf die Kellertreppe stürzt? Schon mal liegen die Hunde auf einer Treppenstufe und dösen. Dabei könnten sie seitwärts durch die Treppenstufen hindurch rollen und abstürzen. Selbst Yoschi und sogar Jackie könnten hindurchfallen.

Dass ich dann aber tatsächlich ein Netz bestellte, daran war ein Zwischenfall mit Floppy Schuld. Es klingelte an der Tür, alle rannten zu selbiger und wollten mit hinaus zum Paketboten. Da ich alleine zum Hoftor wollte, schob ich alle zurück, auch Floppy, der auf der Treppe saß. Dabei schob ich ihn zwischen die Stufen und es fehlte nicht viel und er wäre in den Keller gefallen. Als mir klar wurde, wie schlimm das hätte ausgehen können, beschloss ich, umgehend ein Netz zu bestellen und die Treppe für alle Male abzusichern. Also recherchierte ich im Internet und fand einen Anbieter von Netzen, die aber eigentlich für Katzen gedacht sind (mehr zum Netz und zur Montage unten).

Heute passierte dann genau das, was nicht passieren sollte. Ein Hund fiel durch die Treppe. Es war nicht mal einer der beiden Junghunde, sondern Yoschi. Wir waren vom Spaziergang zurück und ich saß auf der zweiten oder dritten Stufe von unten. Yoschi setzte sich unter mich auf die Stufe und ließ sich kraulen. Little Amiga saß eine Stufe über mir. Yoschi legte sich hin, um sich den Bauch streicheln zu lassen. Dabei rollte er dann auf den Rücken in Richtung Treppe und zack, er war verschwunden von der Treppe, durch die Stufen gerollt und wurde aufgefangen vom Netz! Was war ich froh, dass das Netz da war. Ohne wäre er auf die Kellertreppe mehr als zwei Meter tiefer gestürzt.

Erschrocken haben wir uns beide ziemlich. Aber Glück gehabt. Ich brauchte nur zwischen den Stufen durchzugreifen und Yoschi zu greifen und durch die Treppenstufen zu bugsieren. Das war nicht ganz einfach, doch nach dem dritten Versuch hatte ich ihn richtig gepackt und gedreht, um ihn hindurch zu holen.

Nach der Erfahrung kann ich nur sagen, dass meine Entscheidung, ein Netz zu montieren, richtig war. Ich kann nur froh sein, dass nicht schon vor der Montage etwas passiert ist, denn das hätte schlimmstenfalls tödlich enden können für den Hund. Und selbst wenn der Hund es überlebt hätte, so wäre er doch mit Brüchen und Prellungen schwerst verletzt gewesen. Zu all dem Leid wären noch die Tierarztkosten gekommen, welche die Investition für das Netz um ein Vielfaches überstiegen hätten. Mein Tipp also – wer kleine Hunde und eine offene Treppe hat, welche die Hunde regelmäßig benutzen und auf der sie sich öfters aufhalten, der sollte ein Netz montieren.

Bezugsquelle, Kosten und Montage

Bestellt hatte ich es bei 1a-katzennetz.de, dem Shop von Katzennetze-NRW.de. Eigentlich ist es gedacht, um Balkone sicher für Katzen zu machen. Da Katzen keine Scheu haben zu klettern, kann es leicht passieren, dass sie abstürzen und sich verletzen oder zu Tode kommen.

Für die Treppe hatte ich ein Netz der Maße 5,5 m x 1m bestellt. Das Material 1 mm Stärke. Es ist besteht aus PE und ist so verknotet, dass die Knoten sich nicht verschieben können. Damit ist es absolut formstabil. Die Maschenweite ist 30 mm. Gekostet hat mich das Netz inklusive Versand 36.15 €. Dazu kamen dann noch das Seit, mit welchem ich das Netz umfasst und etwas gespannt habe, sowie die Kabelbinder. Da die Treppe nicht mit einem Kabelbinder zu umfassen ist, kombinierte ich jeweils zwei. Für Seil und Kabelbinder zahlte ich noch mal 19,86 €. Insgesamt war das also eine Investition von rund 57 €, was ich nicht zu als teuer empfinde.

Wer noch Fragen hat, kann mich gerne anschreiben.

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