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In meinem Gemüsegarten habe ich Erdbeeren. Hunde mögen Erdbeeren, keine Frage. Also habe ich einen Zaun um den Gemüsegarten gebaut. An zwei Stellen hat der Zaun allerdings Schwachstellen. Und es überrascht wohl nicht, dass Hunde genau diese finden. Einmal ist da ein Stück, wo ich nur etwas Drahtgeflecht hingeschoben habe. Das kann ein Hund beiseite schieben, wie ich wiederholt feststellen musste. Unter dem Tor ist auch etwas Platz, so dass ein Floppy sich hindurch schieben kann.

Vor dem Tor ist ein schmales Stück Rasen und darunter das Tor zum Garten der Mieter. Dort sollen die Hunde auch nicht hin. Also habe ich ein Stück Zaun gebaut, das ich davor stelle. Man hebt es beiseite, wenn man zum Garten will.

Floppy fing es an. Er schob seinen Kopf darunter und hob alles an und schon war er hindurch. Dann noch unter dem Tor in den Gemüsegarten und die Erdbeeren waren seine. Little Amiga sah das und machte es ihm nach. Unter dem Gartentor kam sie nicht hindurch. Also schob sie das Drahtgeflecht weg. Wir haben eine Stelle mit Walderdbeeren im Garten. Da können die Hunde dran. Und sie nutzen die Möglichkeit. Leider aber reicht das wohl nicht. Die beiden kleinen klauen Erdbeeren was das Zeugs hält. Es ist nicht so, dass sie nicht genug zu fressen bekämen. Nein, die jungen Fellnasen wollen die Erdbeeren aus dem Gemüsegarten. Wir Menschen haben bisher so gut wie keine davon gehabt, denn die Hunde waren immer schneller. 

Ich hatte gedacht, mein Schutz für den Gemüsegarten reicht. Leider ist dem nicht so, denn verbotene Früchte schmecken besser. Nun muss ich den Gemüsegarten wirklich komplett sichern, so das tatsächlich kein Hund mehr hinein gelangt. Ärgerlich das alles, doch wer will es den Hunden verdenken. Sie wissen auch, was gut schmeckt. Und dass Hunde sehr findig sind und ausdauernd nach Mitteln und Wegen suchen, ist auch bekannt.