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Wir kamen gerade vom Spaziergang zurück, wegen des Regens etwas später. Im Garten schoss ich den Ball für Little Amiga. Hinten im Garten saß ein Sperling. Floppy entdeckte ihn und rannte hin. Der Sperling flog auf und durch den Zaun in den Gemüseteil. Little Amiga kam hinzu, neugierig. Dummer kleiner, unerfahrener Sperling flog weiter und setzte sich auf den Zaun. Dort sprang Little Amiga nach ihm. Er flog wieder auf den Rasen. Little Amiga eilte hinterher. Ich scheuchte sie weg. Es war schwierig, denn ihre Neugier und ihr Jagdtrieb waren stark. Hin und her ging es und ständig versuchte ich durch Schreien und Klatschen, die Hunde abzuhalten, den Vogel anzurühren. Er sollte davon fliegen. Ach wäre er doch nicht zu ungeübt gewesen als Flieger und so unerfahren und verschreckt und hilflos … Einmal saß er mir fast vor den Füßen. Wieder konnte ich Little Amiga davon abhalten, ihn zu fassen. Sie war so kurz davor. Dann hatte sie ihn kurz, noch ohne festzuhalten. Er wieder davon, Floppy vor den Kopf. Er fasste zu. Die Flügelchen flatterten. Noch lebte er. Little Amiga kam hinzu und nahm ihn und dann lag er leblos da. Ein Kleeblatt mit drei Blättern, im kurzen Kampf abgerissen, klebte auf seiner reglosen Brust. Es hatte ihm kein Glück gebracht. Sie ließen ihn liegen. Mir blieb nichts als eine Schaufel zu holen und den kleinen Sperling zu beseitigen. Little Amiga schaute von der Garage hinunter als ich zur schwarzen Tonne ging mit dem leblosen Vogel auf der Schippe.

Das ist bereits der zweite Vogel, den sie in unserem Garten erwischt hat, der zweite Sperling. Böse sein kann ich ihr wie auch Floppy nicht. Es ist ihre Natur. Die konnte ich mit Schreien und Klatschen nicht überwinden. Hoffentlich lernen sie es für die Zukunft. Mit Floppy trainiere ich mit der Reizangel. Er liebt es. Doch vom Ablassen ist er Lichtjahre entfernt. Little Amiga darf auch damit trainieren. Auch sie lässt beim Jagen noch nicht ab. Allerdings gibt sie mir die Beute am anderen Ende der Schnur. Das haben wir gut trainiert.