Schlagwörter

, , , , ,

Der Virunga National Park ist einer der ältesten National Parks in Afrika. Er liegt im Kongo. Leider kommt es immer wieder vor, dass Wilderer dort die selten gewordenen Berggorillas töten. Um besser gegen die Wilderer vorgehen zu können, hatte der Dirketor des Parks, Prinz Emanuel de Merode, die Idee, Spürhunde einzusetzten, um die Wilderer zu verfolgen. Die Tierärztin Dr. Marlene Zähner, eine international anerkannte Expertin und Ausbilderin für Mantrailer erhielt den Anruf aus dem Kongo. Mantrailer sind Hunde, die speziell auf die Verfolgung menschlicher Spuren trainiert sind. Mit sechs ausgebildeten Bloodhounds machte sich die Tierärztin kurz darauf auf den Weg in den Kongo.

Die Congohounds

Das war 2011, und seither leben die Bloodhounds im National Park und unterstützen die Ranger im Rahmen des Projektes Die Congohounds in ihrem Kampf gegen die Wilderer. Für die tägliche Arbeit der Bloodhounds reicht es, ihnen die von einem Wilderer gelegte Schlinge unter die Nase zu halten. Danach haben die Hunde den Geruch gespeichert und suchen die Spur des Wilderers. Bevor die Ranger aber mit den recht großen Bloodhounds zusammen arbeiten konnten, mussten sie im Umgang mit den Hunden geschult werden.

Das Projekt kann durch Spenden unterstützt werden unter Die Congohounds

Quelle: Auf der Suche nach Wilderern im Nationalpark, Der Westen, Mai 2013