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Heute waren wir bei unserem Tierarzt und haben direkt die Impfungen nachgeholt für alle drei Hunde. Es war sicher kein Weltuntergang, dass mir der Termin im Dezember entfallen war, doch so fühle ich mich einfach wohler.

Wir waren direkt zu Beginn der Sprechstunde da und dann auch noch in doppelter Mission, denn neben den Impfungen stand auch noch das Thema Leberwerte bei Yoschi auf dem Programm. Bereits letzte Woche hatte Yoschi Blut lassen müssen für ein großes Blutbild. Nachdem wir einen Monat lang ein Pflanzenpräparat zur Stimulation der Leberaktivität und morgens Leberdiättrockenfutter gefüttert und auch sonst auf eine Reduzierung von tierischen Fetten geachtet hatten, wollten wir sehen, ob sich eine Verbesserung des Blutbildes ergeben hat. Von den sechs interessanten Leberwerten waren zwei nicht so, wie sie sein sollten. Hier hatte sich keine Verbesserung ergeben. Zusätzlich war jetzt der Cholesterinwert erhöht wie auch die Zahl der Lymphozyten. Auch ein Wert für die Bauchspeicheldrüse lag außerhalb des Normalwertes. Mein Tierarzt schließt nun daraus, dass es sich um eine Form von Infektion handelt, welche die Leber beeinträchtigt. Mit einem Antibiotikum wollen wir dem nun zu Leibe rücken. Das bekommt er zwanzig Tage lang und danach warten wir noch eine Woche, bevor wir ein neues Blutbild machen. Das besprachen wir, bevor ich Yoschi fürs Impfen aus dem Auto ins Behandlungszimmer holte. Er hielt von der Idee gar nichts, musste aber wohl oder übel. Ich schickte ihn auf die Waage, bevor der Tierarzt Gebiss und Ohren in Augenschein nahm und dann das Herz abhörte. Auch das fand Yoschi nicht besonders. Wie gut, dass er kein Rottweiler ist, sonst hätte ich ihn nicht auf dem Tisch gehalten. Dann gab es die Impfung und eine Belohnung und Yoschi durfte ins Auto zurück. Little Amiga ging neugierig und mit Freude in die Praxis. Auf dem Behandlungstisch war ihr dann aber doch etwas unheimlich. Zwar wedelte sie weiterhin. Der Schwanz war jedoch unter ihr. Über die Belohnung freute sie sich anschließend sehr. Zuletzt war der Angsthase Floppy dran. Den trug ich direkt in den Behandlungsraum. Auf dem Tisch machte er sich so klein wie möglich. Zur Sicherheit zeigte ich dem Tierarzt die Zähne. Man weiß ja nie. Floppy ließ alles über sich ergehen mit großen Augen und den Blick immer auf dem Tierarzt. Die Belohnung ließ er sich dann allerdings nicht entgehen, nahm sie aber ganz vorsichtig.

Damit war der Termin dann erledigt und ich hoffe, bis auf Yoschi sehen die anderen den Tierarzt erst im nächsten Jahr wieder. Das könnte klappen, wenn Floppy sich nicht mal wieder den Magen mit Hölzchen und Ähnlichem verdirbt oder sonst welche unvorhergesehenen Dinge passieren. Aber davon gehen wir natürlich nicht aus, denn wir denken positiv.