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Mein kleiner Herr Floppy und seine Ängste und Unsicherheiten gegenüber fremden Hunden und auch vielen Menschen oder auch schon mal der komischen Wurzel auf einem Feld.

Die meisten Begegnungen mit anderen Hunden laufen weiterhin nach dem bekannten Muster ab: Hund wird gesichtet, Floppy geht in Angriffsmodus. Er kläfft, was die Lunge hergibt, legt sich ins Geschirr und zieht in Richtung des anderen Hundes, häufig so stark, dass er auf zwei Beinen läuft. Müssen wir, weil der Weg kein Ausweichen zulässt, auf den Hund zugehen und an ihm vorbei, beruhigt er sich erst wieder, wenn wir vorbei sind. 

Etwas anders läuft es seit etwa drei Wochen ab, wenn wir eine Möglichkeit erhalten, seitwärts ins Gelände oder auf einen Weg auszuweichen. Ich gehe dann in die Hocke und nehme in hinter mich, so dass mein Körper den Blick auf den anderen Hund weitestgehend blockiert. Ich rede ruhig mit ihm und sehe, dass er auf mich schaut. Selbst wenn er zunächst noch kläffte, solange wir auf dem Weg waren und er den anderen Hund im Blick hatte, so bleibt Floppy dann fast immer ruhig. Ist der andere Hund vorbei, lobe ich den kleinen Mann und belohne ihn mit einem kleinen Leckerchen. Vor allem das Leckerchen findet er scheinbar sehr motivierend.

Von zehn Hundebegegnungen verlaufen so bisher vielleicht nur ein oder zwei, da es nur selten möglich ist, entsprechend auszuweichen wegen des Geländes oder des Weges selbst. Trotzdem aber macht mir diese Entwicklung wirklich Hoffnung, dass wir so langsam aber sicher auf die richtige Spur kommen. Es wird noch lange dauern, doch lieber langsam und in klitzekleinen Schritten voran als gar nicht.