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Ehrlich gesagt, hatten wir das auch noch nicht, Herr Yoschi will lieber im Auto bleiben als aussteigen und draußen schnüffeln und markieren. Das ganze ereignete sich letzten Montag und wenn ich gleich schreibe, wo, versteht jeder schnell, warum.

Yoschi hat noch immer gesundheitliche Probleme. Er trinkt recht viel und muss entsprechend oft raus in den Garten. Das alles zieht sich nun schon seit Monaten hin. Diabetes konnte er mit einem Urintest ausschließen. Zunächst hatte mein Tierarzt auf ein Leberproblem getippt und entsprechend behandelt mit einem homöopathischen Mittel. Mit solchen Mitteln ist er in der Regel recht erfolgreich, hier aber nicht. Also hieß es Blutbild machen. Angenehm ist das natürlich nicht, wenn man am Hinterlauf angestochen wird mit einer etwas dickeren Nadel und der rote Saft dann in kleinen Röhrchen aufgefangen wird. Zuvor muss auch noch das Bein etwas rasiert werden, was Herr Yoschi nun überhaupt gar nicht mag. Die Leberwerte waren tatsächlich nicht in Ordnung. Obwohl Herr Yoschis Malzeiten nicht sehr reich an tierischen Fetten sind, war nun eine Diät angesagt. Es wurde ein neues Blutbild gemacht. Die Leberwerte waren leicht verändert aber nicht wirklich besser. Es war aber auch ein Hinweis auf eine Entzündung nachweisbar. Also gab es eine Antibiotika Kur. Es wurde tatsächlich etwas besser. Dabei beließen wir es dann vorerst bis Yoschi dann wieder begann mehr Wasser aufzunehmen. 

Und damit landen wir beim Montag der letzten Woche. Obwohl ich selbst etwas platt war von der Fahrt nach Marburg zur Uniklinik, wo ich meinen eigenen Termin für ein Blutbild hatte (mit anschließender Knochenmarkspunktion), hatte ich mich entschlossen, Yoschis Problem nicht aufzuschieben. Wir standen also wieder auf dem kleinen Parkplatz vor der Tierarztpraxis im Nachbarort. Floppy war raus aus dem Auto, Little Amiga auch, nur Herr Yoschi drückte sich ans Gitter und signalisierte deutlich – ich will nicht raus, nicht hier und nicht jetzt. Leider musste er dann doch. Und wieder war es eines dieser etwas unangenehmen Blutentnahmen.

Und er gab alles, um der Blutentnahme zu entgehen als er auf dem Tisch saß. Gegen meinen Schwitzkasten hatte er aber keine Chance. Allerdings gelang es ihm zweimal, doch hinten etwas zu zappeln.

(Das alles erinnerte mich dann wieder an den verfluchten 24.11.13 als ich meine kleine Jackie ebenso festgehalten hatte, nur dass sie kein Blut geben sollte, sondern ich sie einschläfern ließ und das alles vollkommen falsch war, worunter ich noch heute leide … Aber das ist ein anderes Thema.)

Das Blutbild war dann, so erfuhr ich am Freitag, fast identisch zum vorhergehenden. Einige Werte waren nicht OK. Mein Tierarzt kann daran keine genaue Diagnose festmachen, nachdem wir alles andere probiert haben. Es könnte, so meinte er, eine gestaute Leber sein, in Folge einer Veränderung der rechten Herzkammer. Um das nun herauszufinden, haben wir diese Woche Mittwoch einen Termin bei einer Tierärztin, die Ultraschalluntersuchungen macht. Sie soll auch die Leber betrachten. Es kann so vieles sein.