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Herr Yoschi ist recht eigen, was das Schlafen und Ruhen angeht. Dass er mal längere Zeit ruhig an einem Platz liegt, ist selten, ruhig ruhen eine Wortkombination, die es in seinem Leben wohl nicht gibt.

Irgendwann landete bei uns im Haus einmal so ein billiges, mit Zauberwatte gefülltes, abgestepptes Hundekissen aus einem Lebensmitteldiscounter. Es fand seinen Platz im Büro meines Vaters unten in der Wohnung. Dort legt sich Herr Yoschi tatsächlich drauf und bleibt auch mal eine Weile liegen, auch auf dem Rücken liegend. Seit der kleine Hundeherr wieder oben bei mir seine Nächte verbringt, habe ich versucht, ihm den idealen Schlafplatz zu schaffen. Erst fand, nicht zu meiner Begeisterung, noch so ein einfaches Kissen den Weg ins Haus. Erstaunlicherweise mag er auch dieses. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, es könnte doch etwas Besseres sein, schon weil er nun ein älterer Hund ist und etwas mehr Komfort seinen Knochen sicherlich besser tut. Also besorgte ich das Hundebett, welches im Foto zu sehen ist. Es besteht aus orthopädischem Formschaum und war mit knapp 35 € nicht mal teuer. Mitunter liegt er nun auch mal auf diesem Hundebett, doch leider eben nur mitunter. Eine komplette Nacht hält er nicht durch darauf. Es ist im zu klein, vermute ich. Er bräuchte wohl eines in doppelter oder dreifacher Größe mit einem umlaufenden Rand, dass sich hin- und herbewegen kann im Schlaf. So verbringt er die Nacht überwiegend auf dem großen flauschigen Teppich, den auch ich zum Liegen schätze, und auf dem einfachen, scheinbar aber doch recht komfortablen Hundekissen.