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Sylvia Raßloff von Tiere verstehen beschäftigt sich mit Tierkommunikation und hält dazu Seminare ab. Sie schreibt auf Facebook immer wieder sehr nett über das wahre Wesen der Hunde und unserer Mensch-Hund Beziehung. Auf einer anderen Webseite, Hunde-Weisheiten, schrieb sie nun über das Besondere der Hunde, was uns mit ihnen verbindet und wie sie unser Leben bereichern. Ich kann dem eigentlich nur zustimmen. Und weil es mir so gut gefällt, zitiere ich es hier.

Nein, sie sind nicht “nur” Hunde …

Sie sind Seelengefährten… tief drinnen in unseren Herzen, da wo die Liebe ihren Ursprung hat. Sie sind beste Freunde, Beschützer und wunderbare Lebenslehrer, ohne die das Leben einfach nicht so lebenswert wäre. Sie sind Meister des Augenblicks und das Glück auf vier Pfoten. Sie nehmen, was das Leben ihnen gibt und machen das Beste aus jedem Moment. Sie leben im Jetzt, in der Gegenwart, nicht irgendwann. Sie zeigen uns, wie das geht. Sie sind die Liebe selbst, schenken uns ihre Zuneigung, einfach so im Vorübergehen und immer wieder. Bedingungslos. Sie sind die ersten, die alles richtig machen wollen und die, die uns all unsere Fehler verzeihen. Sie sind die, die wirklich wissen wollen, wie es uns geht und die alles wieder gut machen wollen in ihrer unnachahmlichen Art. Sie geben uns Halt, wenn alles um uns herum zusammenzubrechen scheint… sind da, wenn wir nicht mehr weiter wissen… stille Zuhörer, die uns verstehen, weil sie in der Welt der Gefühle zuhause sind. Sie haben keine Hand, um sie uns zu halten, und sie umarmen uns auch nicht… doch sie tun es jeden Tag. Sie sind die ersten, die spüren, wenn es uns nicht gut geht, spenden Trost, wie nur sie es können. Ein Blick, eine sanfte Berührung genügen, um zu sagen „Ich bin für dich da!“ Sie sind die Kraft, die uns trägt, wenn wir es am dringendsten brauchen und das Licht, das uns beflügelt. Sie sind die, die uns immer wieder zum Lachen bringen und die uns zeigen, was ehrliche Freude ist… wenn sie uns jeden Tag, mit jedem Wiedersehen – nach jeder noch so kleinen Trennung – mit strahlenden Augen empfangen. Ihre Liebe stumpft nicht ab. Sie stecken uns an mit ihrer Lebensfreude, mit ihrer Leidenschaft, entführen uns in ihre Welt und lassen uns die Zeit vergessen. Sie verzaubern uns, lenken unseren Blick auf die kleinen Dinge, die so wichtig sind. Wenn wir ihnen folgen und eintauchen in diesen Augenblick… wenn wir zuhören, schweigen, fühlen und alle Sinne öffnen, lernen wir all das, was Menschen uns nicht beibringen können. Sie sind die, die uns niemals belügen und uns zeigen, wer wir wirklich sind. Sie holen uns ab, wenn wir uns verlaufen haben, um uns selbst wiederzufinden. Sie sind die Führer zu unserem Inneren und unsere Verbindung zur Natur. Sie sind unsere Haltestelle im Gedankenkarussell, unser Anker im Gefühlschaos, unser Fluchtpunkt in einer viel zu hektischen Welt… Sie sind die Treue und die Ehrlichkeit, die uns oft so fehlt. Nein, sie sind nicht nur Hunde… sie sind unsere Familie und Teil unseres Lebens, und ja, es tut gut, dass sie keine Menschen sind, weil sie uns oft mehr geben können, uns näher sind, als die meisten von ihnen… weil sie uns niemals enttäuschen und weil sie noch da sein werden, wenn alle uns verlassen haben… Ich wünschte, ich könnte ihre Liebe und ihre Leidenschaft einfangen und auf die Menschen übertragen… die wahre, bedingungslose Liebe der Hunde, ohne die diese Welt und wir Menschen sehr viel ärmer wären.

Quelle: Hunde Weisheiten, Nein, sie sind nicht nur Hunde …

Ich denke, Hunde sind für uns Menschen heute wichtiger den je, da sie uns einen Teil unseres wahren Wesens wiedergeben können, welches viele von uns im Alltag verloren haben. Hektik, Stress, Konkurrenzdenken, Konsumterror, Unruhe, Getriebensein, Oberflächlichkeit und mehr machen uns Menschen selten glücklich, sondern eher krank. Flucht in den Rausch und die Sucht schaffen nur kurzfristig, jeoch auch nicht wirklich Abhilfe. Nur wenige schaffen es von alleine, diesen Übeln zu entkommen. Geistig Behinderte und sehr religiöse Menschen wie Mönche und Nonnen gehören dazu. Sie können oder wollen nicht mitmachen. Stattdessen ruhen sie in sich selbst. Auch Hunde ruhen ins sich selbst, wie alle Tiere. Wir können ihnen dankbar sein, wenn sie uns helfen, zu uns selbst zurück zu finden. Dazu aber muss man bereit sein, sich dem zu öffnen, was Hunde uns über ihre Art und Weise zu sein, vermitteln können. Aber auch das kommt nicht von alleine, denn Hunde “sprechen” mit sehr leiser Stimme. Und viele hören sie nicht und leben trotz Hund weiter wie gehabt, obwohl sie bereits den Schlüssel in der Hand halten. Die Hunde ertragen es geduldig und mancher vergeblich. Doch einige schaffen es und können ihre Menschen retten.

Mein Dank geht an alle Hunde dieser Welt und ganz besonders an meine eigenen Hunde, dass sie so viel Geduld mit mir haben.