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Auf den Tag genau ist mein Herr Yoschi heute vier Wochen tot. Dass er ein ganz besonderer Hund war, ist klar, denn jeder Hund ist auf seine Art und Weise speziell. Was Yoschi aber noch auszeichnete, war neben seinem tollen Charakter, dass er ein Jack-Russell-Terrier (JRT) mit langem wuscheligem Fell war, und als solcher war er eine Rarität. Laut Rassestandard gibt es die mit kurzen glattem Fell und die mit “broken coat” also nicht glatt und kurz. Am häufigsten sind sicher die JRT mit kurzem glattem Fell. Bei denen mit mit längerem und strubbeligem Fell ist das Fell aber meist nicht besonders lang. Herr Yoschis Fell war aber deutlich länger, und das ist selten. Dessen wollte ich mich noch einmal vergewissern als ich mit Google nach langhaarigen JRT suchte.

Dabei stieß ich dann auf die Hunde-Engel. Auf Etsy, dem Portal, über welches man selbst gemachte Dinge weltweit verkaufen kann, stieß ich auf die Skulptur eines Jack-Russell-Terriers in Form eines liegenden und schlafenden Hunde-Engels. Der ist als Trostspender gedacht und man kann ihn sich im Garten hinlegen, vielleicht sogar auf das Grab des verstorbenen Hundes.

Mary Ferguson, die Schöpferin dieses Jack-Russell-Terrier-Engels hat übrigens noch Hunde-Engel für andere Rassen im Angebot. Allerdings verschickt sie ihre Skulpturen, die aus einem Mörtel gefertigt und bemalt sind, nicht nach Europa. Wer doch einen Hunde-Engel haben möchte, muss sie direkt kontaktieren. Vielleicht kann man sich dann mit ihr einigen.

Ich finde die Idee ganz nett, wenngleich ich selbst mir eine solche Skulptur nicht in den Garten legen würde. Meine Erinnerung an Herrn Yoschi trage ich in meinem Herzen mit mir herum. Außerdem habe ich mir ein schönes Buch mit Bildern von ihm gestaltet und eines meiner Lieblingsbilder auf Leinwand drucken lassen. Das hängt nun in meinem Arbeitszimmer.