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Im Hundemagazin Dogs Naturally stieß ich kürzlich auf einen Artikel mit dem Titel “Five Simple Steps To Prevent Canine Cancer” (Fünf einfache Schritte, mit denen sich Krebs bei Hunden zu vermeiden).

Der Beitrag geht davon aus, dass bei Hunden, die älter als zwei Jahre sind, Krebs die Haupttodesursache ist. Insgesamt sollen demnach mehr als die Hälfte von erwachsenen Hunden an Krebs sterben. Da liegt es nach dem Autor des Beitrags am nächsten, es gar nicht erst zur Entstehung von Krebs kommen zu lassen. Dabei geht man davon aus, dass Krebs entsteht durch die Einwirkung von Karzinogenen auf das Erbgut, die DNS. Ein Gen mit dem Namen p53 soll in der Lage sein, Hunde vor Krebs zu schützen. Dieses Gen, bezeichnet als Tumorsuppressor p53 gibt es bei Mensch und Tier und es kann tatsächlich eine Schutzfunktion ausüben, indem es die Störung der DNS verhindert (siehe p53 – Wikipedia). Gifte und Viren beeinträchtigen jedoch diese Funktion und nehmen dem Hund damit die Möglichkeit der Selbstheilung.

Klar ist also, wenn man dieses Hingergrundwissen zur Entstehung von Krebs berücksichtigt, wo man ansetzen muss, um vorzubeugen. Fünf Punkte werden gelistet.

  1.  Das Risiko von Floh und Zecken Mitteln reduzieren
    In der Regel werden diese Mittel, und genannt werden hier Spoton und Expot, werden äußerlich angewendet. Allerdings, so der Beitrag, wurde nachgewiesen, dass diese Mittel eben nicht nur äußerlich wirken, sondern über die Haut vom Körper aufgenommen werden und sich dann in der Leber, im Urin und im Fettgewebe nachweisen lassen. Im US Umweltministerium (EPA) vermutet man, dass der Wirkstoff Permethrin in diesen Mitteln zu Schilddrüsenkrebs führen können. Die in diesen Mitteln häufig verwendeten Insektizide sollen eine krebserregende Wirkung haben und zu Lungen- und Leberkrebs führen, oft jedoch erst Jahre nach der Anwendung der Mittel. Mehr als den Hinweis auf die Aussage des EPA findet man im Internet allerdings nicht (siehe Permethrin – Wikipedia)Demnach ist es also deutlich besser, wenn man natürliche Mittel zum Schutz vor Flöhen und Zecken verwendet. Das wären dann Mittel mit Schwarzkümmelöl, Kokosöl, ZeckEx von cdVet usw..
  2. Den Rasen und Garten ohne giftige Produkte pflegen
    Ich denke, hier gibt es wenig Zweifel. Unkrautmittel, die von vielen Hobbygärtnern oft bedenkenlos eingesetzt werden, um unerwünschten Pflanzenwuchs im Rasen oder zwischen den Gehwegplatten zu beseitigen, sind definitiv nicht ohne. Vor allem der Wirkstoff Glyphosat (z.B. in Roundup) ist sehr bedenklich. Er wird auch in der Landwirtschaft eingesetzt und lässt sich mittlerweile sogar bei Städtern im Urin nachweisen. Die können das dann nur über die Nahrung aufgenommen haben. Bei Hunden konnte ein direkter Zusammenhang zwischen Herbiziden und bösartigen Tumoren nachgewiesen werden. Für mich versteht es sich von selbst, dass ich auf solche Chemiekeulen verzichte und zwar überall auf meinem Grundstück.Besser ist es also, Unkraut auszustechen oder einen Brenner einzusetzen. Wer den Rasen richtig düngt, fördert das Wachstum des Grases und unterdrückt auch damit unerwünschte Pflanzen.
  3. Man sollte wissen, was in Reinigungsmitteln, Seifen und Lösungsmitteln enthalten ist
    Dem kann ich nur zustimmen. Viele im Haushalt verwendete Reinigungsmittel enthalten Chemikalien, die nicht sonderlich bekömmlich sind. Nicht umsonst sind viele Flaschen mit Kindersicherung verschlossen. Der Autor des Beitrags empfiehlt, dass man selbst einmal recherchiert was an krebserregenden Stoffen in Reinigungsmitteln oder auch Raumluftverbesserern enthalten sein kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass Hunde einiges an Reinigern aufnehmen können, wenn Rückstände auf dem Boden verbleiben. Auch viele “grüne” Reinigungsmittel sollen seinen Worten nach belastet sein. So könnten sich Bestandteile mit Ozon verbinden und Partikel bilden, die tief in die Lungen eindringen. Ich verlasse mich bisher auf grüne Reinigungsprodukte, etwa von Frosch.Als Lösung wird empfohlen, sich seinen eigenen umweltfreundlichen natürlichen Reinigungsmittel herzustellen.
  4. Wenn man seinen Hund verändert, dann nicht zu früh
    Dahinter verbirgt sich der Ratschlag, Hunde nicht zu früh kastrieren zu lassen. Demnach soll bei einer Operation vor 18 Monaten das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken zumindest bei einigen Rassen erhöht sein. Ich habe meine letzten drei Kastrationen allesamt vor Ende des ersten Lebensjahres durchführen lassen. Mein Tierarzt hatte mir dazu geraten. Ich denke aber, es dürfte auch kein Problem darstellen, wenn man etwas wartet, so dass die Hormone ihre Wirkung voll entfalten können und alle Prozesse, die sie im Verlauf des Erwachsenwerdens auslösen, abgeschlossen sind. Insgesamt sehe ich vor allem bei Hündinnen eine Kastration aber als vorteilhaft, auch wenn es eine Vergewaltigung der Natur ist. Viele Hündinnen erkranken im Alter an Gebärmutterhalskrebs. Und muss man dann im Alter operieren, ist dieses oft wegen der schlechteren körperlichen Belastbarkeit ein Risiko.Der Autor des Beitrags empfiehlt, die 18 Monate abzuwarten.
  5. Auf Impfungen verzichten oder nur so wenige wie nötig
    Mit diesem Punkt habe ich die meisten Probleme. Dieser Punkt ist dem Autoren der wichtigste. Hingewiesen wird im Beitrag auf Katzen und Impfungen. Bei diesen sollen Impfungen krebsauslösend sein. Es gibt demnach ein Impfungskrebsgeschwür, welches dazu führt, dass viele Tierärzte zur Sicherheit in den Schwanz impfen, den man im Notfall leichter entfernen kann. Laut einem Fachjournalartikel von 2003 sollen auch Hunde betroffen sein und Krebs von Impfstoffen bekommen können. Ursache soll Aluminium sein, ein Zusatzstoff in Impfstoffen. Aluminium Hydroxid wird von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als stark krebsauslösend eingestuft. Impfstoffe bringen laut dem Autoren nicht nur dieses gefährliche Karzinogen in den Körper der Hunde, sondern hindern auch noch p53 an seiner krebsverhindernden Funktion.Der Autor empfiehlt, die Impfungen zu reduzieren. Das kann man heute durch Dreijahresimpfungen tun, hörte ich vor kurzem. Dass es nicht notwendig sein sollte, regelmäßig zu impfen, da bereits durch eine Impfung eine lebenslängliche Immunität erworben sei, wie der Autor des Beitrags behauptet, halte ich allerdings für ein Gerücht.

Insgesamt ist der Beitrag sicherlich ganz gut. Sicherlich ist es gut, wenn man anstelle der chemischen Mittel zur Abwehr von Flöhen und Zecken, harmlosere Alternativen nutzt. Der Verzicht auf Herbizide im heimischen Garten sollte sich von selbst verstehen. Auch bei Haushaltsreinigern sollte man auf umweltfreundliche Mittel setzten, uns selbst, dem Hund und der Umwelt zu liebe. Mit der Kastration zu warten, um ein hier lauerndes Risiko zu minimieren, halte ich für kein Problem. Lediglich mit dem letzten Punkt habe ich meine Schwierigkeiten. Wenn es tatsächlich ein Problem gibt, dann ist letztlich die Pharmaindustrie gefordert, die Zusammensetzung von Impfstoffen zu verbessern. Verzichten auf Impfungen würde ich nicht, zumal die Gefahren ohne viel zu groß sind.

Quelle:  Dogs NaturallyFive Simple Steps To Prevent Canine Cancer

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