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Es ist schon einige Zeit her, dass ich hier auf meine Webseite über mein Hunde geschrieben habe. Manch einer mag sich gefragt haben, was los ist. Warum ich in letzter Zeit so wenig geschrieben habe, hat mehrere Gründe. Einer ist, dass ich wieder arbeite und dadurch auch in anderen Bereichen einiges schreibe. Der andere Grund liegt an den Hunden selbst. Das hatte ich in vorherigen Beiträgen auch schon angedeutet. Vor allem mit Little Amiga war ich doch immer wieder ziemlich frustriert, da ich ihr Verhalten an der Leine einfach nicht wirklich in den Griff bekomme.

Floppy und Little Amiga sind mittlerweile vier Jahre alt. Ein wenig ruhiger ist Little Amiga in den letzten Monaten schon geworden. Aber ihr Jagdtrieb ist noch immer stark. Sie zieht nicht mehr so extrem, doch noch oft ist die Leine auf Spannung, und das verursacht bei mir Verspannungen an den Schultern. Darüber bin ich nicht sonderlich glücklich, wie man sicherlich leicht nachvollziehen kann. Floppy ist noch immer unsicher wie zuvor. Wirklich besser geworden ist es nicht, auch nicht in Bezug auf sein Vertrauen zu mir. An letzterem bin ich natürlich selbst schuld. Begegnungen mit anderen Hunden verlaufen am ehesten dann ruhiger, wenn ich den dreien eine deutliche Ansage mache. Einfach ist es aber trotzdem noch immer nicht. Es hängt auch viel davon ab, wie sich der andere Hund verhält.

Mesty macht sich eigentlich ganz gut. Die lässt sich jetzt schon eher knuddeln. Es geht mir nicht darum, dass sich ein Hund in den Arm nehmen müsste oder sonst irgendwas, sondern lediglich darum, dass man einem Hund auch mal ein bisschen durch das Fell wuscheln kann, mit beiden Händen. Das hat sie mittlerweile verstanden, dass das angenehm ist. Sie ist jedoch noch immer etwas unsicher, wenn man an ihr vorbei geht und etwas trägt. Manches kommt sicherlich auch daher, dass sie auf dem linken Auge fast blind ist. Draußen läuft sie insgesamt recht gut. Sie schnüffelt viel und markiert fast so viel wie ein Rüde. Das kannte ich bisher von keiner einzigen anderen Hündin. Woran wir auf jeden Fall arbeiten müssen bei der Leinenführigkeit, ist ihre Tendenz, immer nach links außen zu ziehen. Ich hätte es gerne, wenn sie relativ dicht an meiner linken Seite geht, auch weil dieses an Straßen sicherer ist. Aber immer wieder zieht sie nach außen bzw. verweigert es, dichter an meiner Seite zu gehen. In Orientierung an Little Amiga schnuppert sie nun auch Fährten. Dabei ist jetzt jedoch deutlich aufgeregter als anfangs. Bei sehr frischer Witterung bellt sie aufgeregt. Das mag ich überhaupt nicht. Floppy konnte ich das abgewöhnen und so bin ich zuversichtlich, dass ich es auch bei ihr wieder weg bekomme.

Bei Little Amiga habe ich noch immer den Eindruck, dass sie bei all der vielen Bewegung, die sie bekommt, eigentlich unterfordert ist. Vor dem Sommer hatte ich auch schon überlegt, ob ich mal in eine Hundegruppe gehe mit ihr, es dann aber doch nicht getan. Ich könnte mir schon vorstellen, dass sie gerne so etwas wie Mantrailing machen würde. Sie ist sehr sportlich, doch ob Agility für sie geeignet wäre, bezweifle ich. Aber wenn man irgendetwas dieser Art machen wollte, müsste man zunächst den Grundkurs machen (Gebrauchshundeprüfung) und ich glaube, das würde schon sehr schwierig werden.

Im Sommer sind wir sehr viel unterwegs gewesen bei uns im Wald und auf den Wiesen. Den Hunden hat das gefallen, mir oft auch. Das lag vor allem daran, dass Little Amiga sich wirklich ein wenig gemäßigt hat. Ich hoffe ja schon, dass wir irgendwann einmal, in nicht allzu ferner Zukunft, ruhige und entspannte Spaziergänge machen können. Jetzt haben wir Herbst und bald kommt dann auch der Winter. Bei mir im Sauerland bedeutet das viel Nässe und schlammige Waldwege. Da macht das Spazierengehen manchmal nicht so wirklich viel Spaß, alleine von der Umgebung her. An manchen Tagen fallen da die Spaziergänge auch etwas kürzer aus. Dann spielen wir wieder drinnen mit Bällen, machen Clicker Training und Suchspiele.