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In letzter Zeit ist es mächtig still gewesen auf meiner Hunde-Webseite. Ich war zwar unheimlich viel am Computer, doch irgendwie kam ich nicht dazu, mal wieder etwas zu schreiben. Keine Sorge, es gibt uns noch und es geht uns gut.

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Das Wetter war nach dem nassen Winter die letzten Wochen wirklich ein Segen. Wir können spazieren gehen, ohne ständig durch den Schlamm zu laufen. Eigentlich könnte man meinen, es ist schon tiefster Sommer. Für Mesty ist es mitunter schon zu warm. Obwohl die kleine Dame aus Spanien kommt, macht ihr die Wärme schon zu schaffen. Am unangenehmsten ist für sie direkte Sonne, wenn es 25°C und wärmer ist. Dann schleicht sie mit hängender Zunge hinter uns hinterher. Es gab auch schon Nachmittage, da wollte sie gar nicht mehr mit. Dafür sind wir dann spät am Abend noch mal eine kleine Runde gegangen.

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Little Amiga macht dieses Wetter rein gar nichts aus. Alles was bei ihr zählt, ist der Jagdtrieb. Leider quälte ich mich noch immer ganz gehörig damit, dass sie an der Leine furchtbar unruhig ist und zieht.

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Bei Floppy ist es nicht anders. Auch er hat mit diesem warmen Wetter keine Probleme. Allerdings wird ihm durch das schwarze Fell doch deutlich schneller warm als Amiga.

Wir haben in den letzten Monaten doch einige Fortschritte gemacht, was die Begegnung mit anderen Hunden angeht. Es klappt nicht immer, doch es ist deutlich besser geworden. Floppy schafft es, ruhiger zu bleiben und nicht sofort hysterisch los zu kläffen. Wir bleiben weiter am Ball und hoffen, dass wir es irgendwann schaffen, ganz entspannt zu gehen, wenn andere Hunde uns begegnen.

Little Amiga hatte im Mai Geburtstag. Sechs Jahre ist sie nun alt. Floppy wird im Juli ebenfalls sechs Jahre alt. Das ist ein gutes Alter. Ich wünschte nur, die beiden wären etwas einfacher. Dann wäre alles perfekt, so wie früher mit Jackie und Yoshi.

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Die Zeit vergeht und ich genieße jeden Tag mit meinen Hunden draußen im Wald, auch wenn Little Amiga zieht und mich damit nervt, dass sie Kreise dreht an der Leine. Es kommt oft genug vor, da schmerzen mir Schultern, wenn wir wieder nach Hause kommen, weil Amiga einfach viel zu wild war und ich es nicht schaffte, ihr Einhalt zu bieten. Manchmal könnte ich sie anschreien, doch leider versteht sie das überhaupt nicht. Also bleibe ich gelassen und genieße die frische Luft und das Grün im Wald.

Mesty trottet meist hinterher, an der Leine. Die habe ich über quer umgehängt, um keine drei Leinen halten zu müssen. Insgesamt scheint sie damit zufrieden. Es wäre so schön, wenn ich sie ohne Leine laufen lassen könnte. Bei Tiere suchen ein Zuhause sieht man immer wieder Hunde, die ein Zuhause gefunden haben, ehemalige Straßenhunde, und die laufen ohne Probleme ohne Leine. Bei Mesty habe ich es zweimal probiert und zweimal ist es schief gegangen. Einmal war es ein Hase und dann war es ein Reh. Sie kam jedes Mal wieder zurück, doch Jagen geht gar nicht.

Vor ein paar Wochen war ich mit Mesty beim Tierarzt wegen der Zähne. Die waren gar nicht gut. Es endet damit, dass sie unter Vollnarkose eine große Zahnbehandlung bekam. Hinterher waren acht Zähne raus. Der Tierarzt entfernte den Zahnstein und ich denke, sie fühlt sich jetzt deutlich besser, auch wenn es weniger Zähne sind. In Abständen muss ich die Zähne auch putzen, damit sich nicht wieder Zahnstein bildet.

Im letzten Foto, richtig gesehen, trage ich übrigens ein Kilt, passend in grün. Es ist ein Utility Kilt, ungemein bequem und wärmer als eine kurze Hose, wenn es morgens noch kühl ist. Hier bei uns in den südsauerländischen Lowlands haben schon ein paar Leute etwas blöd geschaut, als ich damit die ersten Wochen herumlief.